Datenschutzerklärung
Diese Datenschutzerklärung erklärt, wie Find my Coach personenbezogene Daten bei Nutzung der Plattform verarbeitet und welche Rechte betroffenen Personen nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zustehen.
Datenschutz auf einen Blick
- Ihre Suche ohne Konto: Sie können anonym suchen und Coach-Profile ansehen, ohne ein Konto anzulegen.
- Ihre Angaben erst bei Anfrage: Name, E-Mail-Adresse und weitere Angaben werden erst verarbeitet, wenn Sie eine konkrete Erstgesprächsanfrage senden. Die anonyme Suche kann technisch notwendige Such- und Sicherheitsdaten verarbeiten.
- Kein Training von KI-Modellen: Suchanliegen, vollständige Prompts und KI-Antworten werden weder von Find my Coach noch von technischen Dienstleistern zum Training allgemeiner KI-Modelle oder zur providerseitigen Modellverbesserung verwendet.
- Keine vollständigen Adressdaten an die KI: Genaue Straßenadressen und Koordinaten werden nicht für die KI-Passungsbewertung übergeben; verwendet werden höchstens Postleitzahl, Stadt oder Region sowie ein ungefährer Abstand.
- Google Cloud in der EU-Multiregion: Die KI-Verarbeitung ist in der konfigurierten Google-Cloud-EU-Multiregion
eueingerichtet. Eine Verarbeitung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums kann bei einzelnen Diensten nicht pauschal ausgeschlossen werden. - Kein bezahltes Matching: Werbung oder Zahlungen beeinflussen die Reihenfolge der Coach-Vorschläge nicht.
Verarbeitung personenbezogener Daten bei Nutzung der Plattform
Verifizierte Klientenstimmen
Nach einer neu gemeldeten erfolgreichen Vermittlung kann Find my Coach die in der Anfrage hinterlegte E-Mail-Adresse verwenden, um zeitversetzt eine freiwillige Einladung und eine einmalige Erinnerung zu versenden. Technischer Ausgangspunkt ist der Zeitpunkt der erstmaligen Erfolgsmeldung; ein Datum der ersten bezahlten Sitzung wird nicht abgeleitet oder erfunden. Eine ablehnende oder unsichere Antwort wird nur als interner Klärungsstatus gespeichert und ändert keine Abrechnungs- oder Reportdaten.
Verarbeitet werden die technische Zuordnung zu Vermittlung und Coach, die private Bestätigungsantwort, der freiwillig freigegebene Text mit höchstens 240 Zeichen, Status- und Auditzeitpunkte sowie gehashte Einladungs- und Widerrufszugänge. Für die freiwillige Namensdarstellung werden erlaubte Optionen ausschließlich serverseitig aus dem bereits zur Anfrage gespeicherten Namen abgeleitet. An den Browser werden nur die möglichen öffentlichen Labels, nicht der vollständige interne Name übertragen. Bei der Einreichung werden der gewählte Modus, das daraus erneut serverseitig erzeugte öffentliche Label und bei Vorname oder Initialen Zeitpunkt und Version der gesonderten Einwilligung gespeichert. In der Stimme wird kein zusätzlicher vollständiger Name gespeichert. Raw-Tokens werden nicht dauerhaft als Fachdaten gespeichert. Texte mit erkennbaren Kontakt-, Adress-, Gesundheits-, Krisen-, Drittpersonen-, Unternehmens- oder sonstigen unzulässigen Angaben werden nicht als Klientenstimme gespeichert.
Öffentlich werden ausschließlich eine nicht sensible Voice-ID, der freigegebene Text, seine Reihenfolge und – nur bei entsprechender freiwilliger Freigabe – ein Vorname oder Initialen ausgegeben. Bei generischer Darstellung wird kein Namensfeld ausgegeben. Vollständiger interner Name, E-Mail-Adresse, Vermittlungs-ID, private Antwort, Einwilligungsdaten, Token, Moderations- und Abrechnungsdaten werden nicht öffentlich bereitgestellt. Der Coach kann höchstens fünf Stimmen auswählen und die Namensdarstellung weder bearbeiten noch ergänzen. Stimme und freiwillige Namensdarstellung können über Coach-Profile und Suchmaschinen öffentlich auffindbar sein, beeinflussen aber weder Ranking noch Matching.
Die Veröffentlichung der Stimme beruht auf der ausdrücklichen, nicht vorausgewählten Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Für Vorname oder Initialen wird eine zusätzliche, ebenfalls nicht vorausgewählte Einwilligung eingeholt; eine Veröffentlichung ohne Namensangabe bleibt möglich. Die Anzeige stellt keine Identitätsverifizierung dar. Die Einwilligung kann jederzeit über den geschützten Widerrufszugang mit Wirkung für die Zukunft vollständig widerrufen werden. Stimme und Namensdarstellung werden dann gemeinsam unmittelbar aus der öffentlichen Projektion und dem Coach-Pool entfernt und nicht reaktiviert. Gesetzlich erforderliche minimale Nachweise über den Widerruf oder eine Moderationsentscheidung können nach Art. 6 Abs. 1 lit. c oder f DSGVO befristet fortbestehen.
Daten bei Suche und Erstgesprächsanfrage
Für die anonyme und unverbindliche Suche werden insbesondere das Anliegen, die Art der Zusammenarbeit, Verfügbarkeit, Budget, Suchort und Umkreis sowie Nutzungsdaten wie Such-Sessions, Local-Storage-Einträge zu Sucheinstellungen und das Klickverhalten auf Coach-Profilen verarbeitet. Die ursprüngliche Anliegen-Eingabe wird nicht als Browser-Entwurf im LocalStorage gespeichert. Die anonyme Suche erfordert kein Konto und begründet für sich allein keinen Nutzungsvertrag. Die Verarbeitung für Bereitstellung, Funktionsfähigkeit, Sicherheit und Missbrauchsschutz der Such- und Matchingfunktionen erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Erst beim Absenden einer konkreten Erstgesprächsanfrage werden Name, E-Mail-Adresse, Nachricht an den Coach, gewünschter Termin, gewählte Form des Erstgesprächs, gegebenenfalls Telefonnummer und Anfragezeitpunkt verarbeitet. Mit der gemeinsamen, nicht vorausgewählten Checkbox werden die AGB akzeptiert und die Kenntnisnahme dieser Datenschutzerklärung bestätigt. Die bestätigten Dokumentversionen und Zeitstempel werden mit der Anfrage gespeichert. Die Verarbeitung der Anfragedaten erfolgt zur Durchführung des anfragebezogenen Nutzungsverhältnisses gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die für eine offene Anfrage gespeicherten Fassungen gelten fort; eine spätere Dokumentversion löst keine erneute Bestätigung aus.
Soweit eine Verarbeitung auf einer ausdrücklich erteilten Einwilligung beruht, gilt Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Mögliche Drittlandübermittlungen richten sich nach Art. 44 ff. DSGVO.
Besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO sowie sonstige für den Vermittlungszweck nicht erforderliche Angaben sind für die Nutzung der Such- und Matchingfunktionen nicht erforderlich.
Enthält eine Suchanfrage solche Angaben dennoch und werden sie durch die automatisierte Vorprüfung erkannt, wird die Anfrage nicht für KI-gestützte Coaching-Eignungsprüfung oder Matching verwendet. Gleiches gilt bei einem verbleibenden Unsicherheitsmerkmal oder technischen Prüfungsfehler. Statt einer Weiterverwendung einer gekürzten Fassung wird um eine allgemeinere Formulierung gebeten. Die automatisierte Vorprüfung kann nicht gewährleisten, jede sensible Angabe zu erkennen.
Weitergabe von Anfragedaten an Coaches
Bei einer bloßen Suche werden keine Kontaktdaten der suchenden Person an Coaches übermittelt. Erst wenn eine Anfrage für ein Erstgespräch bei einem ausgewählten Coach gestellt und die E-Mail-Adresse bestätigt wurde, erhält der Coach die zur Bearbeitung der Anfrage erforderlichen Angaben. Hierzu gehören Name, E-Mail-Adresse, der gewünschte Termin, die persönliche Nachricht an den Coach und die gewählte Form des Erstgesprächs. Wird ein telefonisches Erstgespräch gewünscht, wird zusätzlich die angegebene Telefonnummer übermittelt. Suchparameter wie Anliegen, Suchort, Umkreis, Budget und Verfügbarkeit sowie interne Relevanzbewertungen und Matching-Scores werden nicht an den Coach weitergegeben. Die Verarbeitung und Übermittlung erfolgt zur Durchführung des anfragebezogenen Nutzungsverhältnisses gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Daten von Coaches
Es werden personenbezogene Daten verarbeitet, die zur Erstellung und Verwaltung eines Coach-Profils, zur Nutzung des Kontos, zur Kommunikation mit Klienten sowie zur Abrechnung erforderlich sind. Hierzu gehören insbesondere Name, E-Mail-Adresse, Zertifikate, Profiltexte, Honorarangaben, Standort, Profilbild, Login-Daten, Verfügbarkeiten, technische Account-Daten wie die Account-ID und das Registrierungsdatum sowie die vom Coach angegebene Webseite. Hinzu kommen die im Abschnitt „Zahlungsabwicklung“ beschriebenen Zahlungsdienst-Metadaten und eigenen Abrechnungsdaten. Die Verarbeitung erfolgt zur Erfüllung des Nutzungsverhältnisses gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO und zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit und Sicherheit der Plattform gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Operative Konto- und Profildaten werden nach Vertragsende im Löschprozess entfernt; Abrechnungsunterlagen, Zahlungsreferenzen und Nachweise bleiben nur erhalten, soweit die nachfolgend genannten Fristen oder andere zulässige Speichergründe dies erfordern.
Support und Feedback von Coaches
Es werden personenbezogene Daten verarbeitet, die im Support- oder Feedback-Formular eingegeben werden. Dazu gehören die Freitextnachricht, die E-Mail-Adresse, optional übermittelte Dateien wie Screenshots sowie freiwillig ausgewählte technische Diagnosedaten wie Browserinformationen, URL, Bildschirmauflösung, Performance-Daten oder Fehlermeldungen. Die Anfrage wird per E-Mail an info@find-my-coach.de übermittelt und in Google Workspace gespeichert. Die Daten werden nach Abschluss der Bearbeitung der Anfrage und Ablauf einer anschließenden Aufbewahrungsfrist von einem Jahr gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Die Verarbeitung erfolgt zur Bearbeitung der Anfrage gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, zur Sicherstellung eines effizienten Supports gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO sowie, soweit freiwillig zusätzliche Diagnosedaten übermittelt werden, auf Grundlage einer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Meldungen zu Profilinhalten
Bei einer Meldung über „Profilinhalt melden“ oder per E-Mail werden die in der Meldung angegebenen Inhalte verarbeitet. Dazu gehören der betroffene Profilbereich, der Meldegrund, die Begründung, optionale Zitate oder Links, freiwillig angegebene Kontaktdaten, der Zeitpunkt, ein Auszug der öffentlichen Profildaten und notwendige technische Kontextdaten wie IP-bezogene Rate-Limit-Informationen, User-Agent-Kategorie, Herkunftsseite und App-Check-Status.
Die Verarbeitung erfolgt zur Entgegennahme, Prüfung, Dokumentation und Entscheidung über Hinweise auf mutmaßlich rechtswidrige Coach-Profilinhalte sowie zur Verhinderung missbräuchlicher Meldungen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, soweit gesetzliche Pflichten bestehen, und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Hinweise zur KI-Begründung werden getrennt als Plattformhinweis geprüft.
Die Angabe von Name und E-Mail-Adresse ist freiwillig. Ohne E-Mail-Adresse wird die Meldung als anonymer Hinweis bearbeitet; Rückfragen, Eingangsbestätigungen und Entscheidungsmitteilungen sind dann nicht möglich.
Zugriff erhalten nur intern zuständige Personen. Soweit dies für die Prüfung erforderlich ist, können betroffene Profilangaben und Rückfragen an den betroffenen Coach übermittelt werden. E-Mail-Nachrichten werden über Brevo versendet.
E-Mail-Versand über Brevo
Für den Versand von E-Mails sowie zur Verarbeitung von Webhook-Ereignissen wird der Dienst Brevo verwendet. Anbieter ist Sendinblue GmbH, Köpenicker Straße 126, 10179 Berlin. Verarbeitet werden die E-Mail-Adresse sowie die Inhalte der jeweiligen Nachricht. Die Verarbeitung erfolgt zur Durchführung vertraglicher und vorvertraglicher Maßnahmen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie zur technischen Abwicklung des Nachrichtenversands gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Geocoding
Zur Ermittlung von Suchorten und Umkreisen wird die Google Maps Geocoding API serverseitig eingesetzt. Dabei werden der eingegebene Ort sowie technische Verbindungsdaten verarbeitet. Anbieter ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Eine Übermittlung in Drittländer kann nicht ausgeschlossen werden. Die Verarbeitung ist Teil der unverbindlichen Suchfunktion und erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Weitere Informationen stellt Google unter https://policies.google.com/privacy bereit.
OpenStreetMap-Hinweis
Bei der Darstellung von Karten werden Kacheln von OpenStreetMap geladen. Dabei wird die IP-Adresse des Nutzers an die OpenStreetMap Foundation übermittelt. Anbieter ist die OpenStreetMap Foundation, St John’s Innovation Centre, Cowley Road, Cambridge, United Kingdom. Soweit hierbei Daten in ein Drittland übermittelt werden, müssen die gesetzlichen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sein. Die Verarbeitung erfolgt zur Bereitstellung der Kartenfunktion gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Zahlungsabwicklung
Für die Zahlungsabwicklung wird Mollie B.V., Keizersgracht 126, 1015 CW Amsterdam, Niederlande, eingesetzt. Find my Coach übermittelt die für die Anlage eines Mollie-Kunden und die Zuordnung einer Zahlung erforderlichen Stamm-, Kontakt-, Betrags- und Referenzdaten. Zahlungsstatus werden über eine Webhook-Referenz gemeldet und anschließend serverseitig bei Mollie abgefragt und geprüft. Der Webhook-Rohinhalt wird nicht dauerhaft gespeichert.
Zahlungsinstrumentdaten wie vollständige Karten- oder Bankdaten und Bankzugangsdaten werden in der von Mollie bereitgestellten Zahlungsoberfläche eingegeben und nicht bei Find my Coach gespeichert. Zahlungsdienst-Metadaten werden dagegen verarbeitet, soweit sie technisch erforderlich sind: insbesondere Mollie-Kunden-ID, Payment-ID, Mandats-ID und -status, Zahlungsstatus, allgemein bezeichnete Zahlungsart, Transaktions- und Rechnungsreferenzen, Zeitpunkte sowie Sicherheits- und Zuordnungshashwerte. Vollständige Mandats- oder Zahlungsinstrumentdetails und Kartenbezeichnungen werden nicht in allgemeinen API-Antworten oder technischen Logs ausgegeben.
Eigene Abrechnungsdaten werden von Find my Coach verarbeitet. Dazu gehören Rechnungsempfänger, Rechnungsnummer und -positionen, Leistungszeitraum, Betrag, Fälligkeit, Zahlungs- und Korrekturstatus, Steuerangaben sowie die Berechnung von Vermittlungsgebühren. Die Verarbeitung erfolgt zur Vertragsdurchführung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO sowie für Betriebssicherheit und die Abwehr oder Durchsetzung von Ansprüchen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Weitere Informationen stellt Mollie unter https://www.mollie.com/privacy bereit.
Hosting
Diese Website wird auf Diensten der Google Cloud betrieben. Hierzu gehören unter anderem Google Cloud Hosting, Firebase Hosting, Cloud Functions, Firestore, Firebase Authentication, Firebase Storage und Firebase App Check. Dabei werden technische Daten wie IP-Adresse, Geräteinformationen, Browserdaten und Server-Logdaten verarbeitet, die zur Bereitstellung und Sicherheit der Plattform erforderlich sind. Anbieter ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Eine Übermittlung in Drittländer kann nicht ausgeschlossen werden.
Soweit hierbei Daten in Drittländer übermittelt werden, müssen die gesetzlichen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sein. Weitere Informationen stellt Google unter https://policies.google.com/privacy bereit.
Cookies
Auf der Plattform werden ausschließlich technisch notwendige Cookies und vergleichbare Technologien eingesetzt, die für den Betrieb der Plattform erforderlich sind. Hierzu gehören insbesondere Session-Cookies und Local-Storage-Einträge, die zur Aufrechterhaltung von Login-Sitzungen und zur Sicherstellung der Funktionalität der Plattform benötigt werden.
Cookies sind Textdateien oder Informationen in einer Datenbank, die auf Ihrer Festplatte gespeichert und dem von Ihnen verwendeten Browser zugeordnet werden, sodass der Stelle, die den Cookie setzt, bestimmte Informationen zufließen können. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen, sondern dienen primär dazu, das Internetangebot schneller und nutzerfreundlicher auszugestalten und Sie bei einem späteren Besuch wiederzuerkennen. Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers die gesetzten Cookies und die Laufzeiten jederzeit einsehen und die Cookies manuell löschen.
Zur Absicherung der Plattform vor missbräuchlichen oder automatisierten Zugriffen wird Google reCAPTCHA Enterprise über Firebase App Check eingesetzt. Dabei können technisch notwendige Cookies gesetzt und App-Check-Tokens erzeugt werden. Verarbeitet werden unter anderem Browserinformationen, Geräteinformationen, IP-Adresse und Interaktionsdaten, die zur Bewertung der Anfrage erforderlich sind. Anbieter ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Eine Übermittlung in Drittländer kann nicht ausgeschlossen werden; hierfür müssen die gesetzlichen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sein.
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, da ein berechtigtes Interesse an der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit und Sicherheit der Plattform besteht.
Sicherheit
Der Verantwortliche trifft technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf einer Infrastruktur der Google Cloud. Der Zugang zu den Systemen ist durch rollenbasierte Berechtigungen beschränkt.
Innerhalb der Plattform ist der Zugriff auf personenbezogene Daten durch mehrstufige Authentifizierungs- und Autorisierungsmechanismen geschützt. Datenbank- und Speichersysteme sind durch regelbasierte Zugriffskontrollen abgesichert. Suchanliegen und getrennte Diagnosefälle sind ausschließlich für als Administratoren berechtigte Personen zugänglich; eine allgemeine Supportrolle erhält darauf keinen Zugriff. Abrufe sensibler Datenklassen in der Adminansicht werden technisch protokolliert. Die Kommunikation zwischen Diensten und Nutzern erfolgt ausschließlich verschlüsselt über TLS/HTTPS, ergänzt durch weitere Maßnahmen zur Absicherung der Datenübertragung.
Zur Gewährleistung der Integrität und Nachvollziehbarkeit werden sicherheitsrelevante Vorgänge inhaltsminimiert protokolliert und überwacht. Entwicklungs- und Produktionsumgebungen sind voneinander getrennt. Ergänzend werden Maßnahmen zur Erkennung und Abwehr missbräuchlicher oder ungewöhnlicher Nutzungsmuster eingesetzt.
Anliegenbereinigung, KI-gestützte Funktionen und Profiling
Bei Eingabe eines Coaching-Anliegens wird dieses lokal im Browser auf erkennbare Krisenhinweise geprüft. Ein Treffer sperrt die Weiterleitung an die KI. Die Server-Endpunkte prüfen darüber hinaus automatisiert auf Angaben, die für die Vermittlung nicht erforderlich oder besonders schutzwürdig sind, etwa Kontaktdaten, Namen Dritter, konkrete Arbeitgeber, genaue Adressen, Diagnosen, Gesundheitsangaben oder vertrauliche Unternehmensangaben. Bei einem erkannten Treffer, einem verbleibenden Unsicherheitsmerkmal oder einem technischen Prüfungsfehler wird die Eingabe nicht an die KI zur Prüfung der Coaching-Eignung oder zum Matching übergeben. Es wird neutral um eine allgemeinere Formulierung gebeten. Die automatisierten Vorprüfungen können nicht gewährleisten, jede sensible Angabe zu erkennen.
Besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO sind für das Matching nicht erforderlich und sollen nicht eingegeben werden. Werden solche Angaben dennoch eingegeben, kann ihre unvermeidbare kurzzeitige Verarbeitung der Erkennung und Sperrung dienen. Eine Eingabe mit erkanntem Krisenhinweis wird nicht an die KI übergeben; die Plattform zeigt im Eingabefluss keine Diagnose oder Krisenbewertung an.
Im Pilotbetrieb kann nach wiederholten technischen, unterdrückten, offlinebedingten oder inhaltlich abgelehnten Prüfungen die vollständige ursprüngliche Anliegen-Eingabe getrennt als Diagnosefall in Firestore gespeichert werden. Dies kann auch eine Eingabe betreffen, bei der ein Krisenhinweis erkannt wurde. Produktion und Stage verwenden dieselbe Erfassungsregel. Diagnosefälle sind ausschließlich für Administratoren einsehbar, werden mit einem technischen Löschzeitpunkt von 14 Tagen versehen und nicht für Matching, die Weitergabe an Coaches oder das Training von KI-Modellen verwendet. Standardlogs, Telemetrie und Fehlerobjekte enthalten die ursprüngliche Anliegen-Eingabe nicht.
Normale technische Anwendungslogs enthalten keine ursprüngliche Anliegen-Eingabe und werden 90 Tage gespeichert. Während der Pilotphase kann für eine ausdrücklich aktivierte Fehleranalyse ein getrennter Debugspeicher vollständige, bereits serverseitig bereinigte Matcher-Prompts und Rohantworten enthalten. Diese Debugdaten sind ausschließlich Administratoren zugänglich, erhalten einen automatischen Löschzeitpunkt von 14 Tagen und werden nicht für das Training von KI-Modellen verwendet.
Zur Verbesserung der Suchfunktion und zur Ermittlung der Relevanz von Coach-Profilen werden KI-gestützte Systeme eingesetzt. Dabei werden nur Anliegen-Eingaben verwendet, deren automatisierte Vorprüfung ohne erkannten sensiblen Treffer und ohne Unsicherheitsmerkmal abgeschlossen wurde, außerdem die Art der Zusammenarbeit, Suchfilter und gegebenenfalls der Ort. Auf dieser Grundlage wird eine interne Relevanzbewertung erstellt, die die Reihenfolge der angezeigten Coach-Profile beeinflusst. Diese Verarbeitung stellt Profiling im Sinne von Art. 4 Nr. 4 DSGVO dar. Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Es findet keine automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO statt. Eine weitere KI-Prüfung dient der Bewertung der Eignung der Suchanfrage, um missbräuchliche oder ungeeignete Inhalte auszuschließen. Auch diese Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Find my Coach nutzt Modelle der Gemini-3-Familie über Google Cloud. Die Modelle werden über die Gemini Enterprise Agent Platform bereitgestellt; die konkret verwendete Modellversion kann sich ändern. Anbieter ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Eine Übermittlung in Drittländer kann nicht ausgeschlossen werden. Weitere Informationen stellt Google unter https://policies.google.com/privacy bereit.
Coach-Inhalte, Suchanliegen, vollständige KI-Prompts und KI-Antworten dürfen weder von Find my Coach noch von technischen Dienstleistern zum Training allgemeiner KI-Modelle oder zur providerseitigen Modellverbesserung verwendet werden. Find my Coach erteilt hierfür keine Erlaubnis oder Anweisung und aktiviert keine freiwillige Datenfreigabe für solche Zwecke.
Zur internen Verbesserung der Matching-Logik dürfen technische Metriken, aggregierte Auswertungen und anonymisierte Statistiken verwendet werden. Tests und Evaluationen dürfen nur synthetische oder gesondert freigegebene nicht personenbezogene Fälle enthalten; produktive personenbezogene Inhalte sind ausgeschlossen.
Speicherdauer
Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die jeweiligen Zwecke erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungsfristen dies vorsehen. Im Einzelnen gelten folgende Speicherdauern:
Die ursprüngliche Anliegen-Eingabe wird regulär nicht dauerhaft gespeichert. Andere lokale Sucheinstellungen werden im Browser höchstens 14 Tage seit der letzten Änderung gespeichert. Serverseitige Suchsitzungen, Suchentwürfe, bereinigte Anliegen, Matchingjobs und Scores werden höchstens 14 Tage seit der letzten Aktivität gespeichert. Matchingbegründungen, sofern diese Funktion aktiviert ist und eine Begründung erzeugt wird, werden spätestens nach 14 Tagen gelöscht. Die Löschung wird serverseitig durch einen täglichen, rekursiven Bereinigungslauf durchgesetzt; abgelaufene Sitzungen werden bereits vor der physischen Löschung nicht mehr zur Nutzung freigegeben.
Eine noch nicht per E-Mail bestätigte Reservierung wird grundsätzlich zwei Stunden vorläufig gehalten und anschließend technisch freigegeben und gelöscht. Technische Reservierungs- und Sicherheitsprotokolle einschließlich erforderlicher Hashwerte werden 14 Tage gespeichert. Eine per E-Mail bestätigte, aber nicht vom Coach bestätigte oder abschließend abgelehnte Anfrage wird 90 Tage nach ihrem Abschluss gespeichert. Vom Coach bestätigte Anfragen werden ein Jahr nach Abschluss der letzten Anfrage derselben Person gespeichert. Eine spätere Anfrage kann den gemeinsamen Löschzeitpunkt deshalb verlängern. Ausdrücklich dokumentierte zulässige Aufbewahrungsgründe können die Löschung der betroffenen Daten im Einzelfall verzögern; die rechtliche Einordnung solcher Fälle ist gesondert zu prüfen.
Getrennte Pilot-Diagnosefälle mit der vollständigen ursprünglichen Anliegen-Eingabe und ausdrücklich aktivierte vollständige Debug-Prompts und -Rohantworten erhalten einen automatischen Löschzeitpunkt 14 Tage nach ihrer Speicherung. Normale technische Anwendungslogs sowie protokollierte Zugriffe auf sensible Admin-Datenklassen werden 90 Tage gespeichert. Personenbeziehbare Analyticsdaten werden höchstens 90 Tage gespeichert; Such- und Matchingereignisse, die Teil einer Suchsitzung sind, werden bereits mit dieser nach höchstens 14 Tagen gelöscht. Irreversibel anonymisierte, nicht mehr personenbeziehbare Statistiken können darüber hinaus gespeichert werden.
Operative Coach-Konto-, Profil- und Autopay-Zustandsdaten werden nach Vertragsende im Kontolöschprozess entfernt. Private technische Mollie-Versuchsdaten und Webhook-Sicherheitsnachweise erhalten einen Löschzeitpunkt von 120 Tagen; abgeschlossene Versuche werden bereits vorher um Checkout-Links, Klartext-Webhook-Tokens und vollständige Request-Daten bereinigt. Normale technische Zahlungslogs werden 90 Tage gespeichert.
Eigene Rechnungs- und Buchungsbelege werden acht Jahre ab Ende des Ausstellungsjahres, rechnungsbezogene Prüf- und Korrespondenznachweise sechs Jahre ab Ende des betreffenden Kalenderjahres und Daten zu offenen oder streitigen Zahlungsansprüchen grundsätzlich drei Jahre ab Ende des maßgeblichen Kalenderjahres gespeichert. Soweit mehrere Fristen dieselben Unterlagen betreffen, gilt die längere erforderliche Frist. Erforderliche Mollie- und Zahlungsstatusreferenzen in diesen Unterlagen werden nach Ablauf der jeweils maßgeblichen Abrechnungs-, Nachweis- oder Anspruchsfrist zusammen mit dem Abrechnungsbestand gelöscht.
Support- und Feedback-Inhaltsdaten werden grundsätzlich ein Jahr nach Abschluss der Bearbeitung gelöscht. Hierzu zählen insbesondere Support- und Feedbackfreitexte, Anhänge und Screenshots, freiwillig übermittelte Diagnosedaten, im Feedbackfall angegebene Kontakt-E-Mail-Adressen, Pilot-Coach-Feedback und zugehörige Review-Nachweise. Ohne dokumentierten Abschluss wird ein offener Vorgang nach 90 Tagen ohne Aktivität als abgeschlossen behandelt. Die Löschzeitpunkte für diese in Firestore gespeicherten Fallinhalte werden serverseitig gesetzt und durch einen täglichen Bereinigungslauf sowie die Datenbank-Ablaufkonfiguration technisch durchgesetzt.
Vollständige HTML- und Textinhalte, Anhänge, Empfängerwiederholungen und inhaltliche Metadaten in der internen Mail-Transportkopie werden entfernt, sobald ein Versand eindeutig abgeschlossen ist und der Inhalt nicht mehr für einen Retry benötigt wird. Danach bleiben nur minimierte inhaltsfreie Zustellmetadaten wie Eventklasse, Zustellstatus, Provider-Nachrichtenkennung, Versand- und Zustellzeitpunkte, Retry-Zähler und normalisierte Fehlerkategorie für grundsätzlich 90 Tage erhalten. Gesonderte Sicherheits- und Zugriffsaudits unterliegen ihren jeweils ausgewiesenen eigenen Fristen; irreversible, nicht mehr personenbeziehbare Statistiken können darüber hinaus gespeichert werden.
Während der Pilotphase erfolgt die Löschung externer Kopien in Google Workspace und bei Brevo teilweise über einen dokumentierten monatlichen manuellen beziehungsweise providerseitig konfigurierten Prozess. Der Projektcode führt derzeit keine vollständig automatisierte Löschung in Gmail, Google Vault oder Brevo durch. Gruppen, Aliase, Weiterleitungen, Exporte und vollständige Provider-Previews werden in diesem externen Löschlauf geprüft. Providerseitige Lösch- und Überschreibungszyklen, technisch erforderliche Sicherungskopien sowie ein im Einzelfall dokumentierter zulässiger Legal Hold können die endgültige physische Entfernung verzögern.
Meldungen zu Profilinhalten werden während der Prüfung gespeichert. Zurückgewiesene Meldungen werden grundsätzlich nach sechs Monaten gelöscht, erledigte Meldungen mit dokumentierter Maßnahme grundsätzlich nach drei Jahren und sonst geschlossene Meldungen grundsätzlich nach einem Jahr, sofern keine längeren gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
Gelöschte Daten können vorübergehend noch in technisch erforderlichen Sicherungs- und Wiederherstellungssystemen enthalten sein. Diese Kopien werden nicht operativ genutzt und im Rahmen der jeweils technisch konfigurierten Überschreibungs- und Ablaufzyklen entfernt. Eine konkrete maximale Backupfrist wird erst zugesagt, nachdem die produktive Backup- und Wiederherstellungskonfiguration nachweislich entsprechend eingerichtet und geprüft wurde.
Im Übrigen richtet sich die Speicherdauer nach Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO.
Voraussetzungen der Weitergabe von personenbezogenen Daten in Drittländer
Bei den in dieser Datenschutzerklärung genannten Diensten kann eine Verarbeitung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) nicht ausgeschlossen werden. Für eine solche Übermittlung müssen zusätzlich zu der jeweils genannten Rechtsgrundlage die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO erfüllt sein.
Rechte der betroffenen Person
Als betroffene Person bestehen die folgenden Rechte:
Recht auf Auskunft über die betreffenden personenbezogenen Daten gemäß Art. 15 DSGVO
Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO
Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO
Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO
Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO
Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 DSGVO
Recht, die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit ohne die Angabe von Gründen zu widerrufen, ohne dass dabei die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO
Recht zur Beschwerde bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung der personenbezogenen Daten gemäß Art. 77 DSGVO. Die zuständige Aufsichtsbehörde ist insbesondere die Aufsichtsbehörde des Bundeslandes, in dem der Verantwortliche seinen Sitz hat.
Änderungen und Aktualität der Datenschutzerklärung
Im Rahmen der Fortentwicklung des Datenschutzrechts sowie technologischer oder organisatorischer Veränderungen werden unsere Datenschutzhinweise regelmäßig auf Anpassungs- oder Ergänzungsbedarf hin überprüft. Die Datenschutzerklärung hat den Stand 11. August 2026.
Begriffsbestimmungen
Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:
Adrian Schmidt
Pfälzer-Wald-Str. 73
81539 München
E-Mail: info@find-my-coach.de
Weitere Angaben zu unserem Unternehmen entnehmen Sie bitte den Impressumsangaben auf unserer Internetseite https://find-my-coach.de/impressum.html
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht benannt. Datenschutzanfragen können an info@find-my-coach.de gerichtet werden.
Personenbezogene Daten (Art. 4 Nr. 1 DSGVO)
Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person ("Betroffener") beziehen. Identifizierbar ist eine Person, wenn sie direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, einer Kennnummer, einer Online-Kennung, Standortdaten oder mithilfe von Informationen zu ihren physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identitätsmerkmalen identifiziert werden kann. Die Identifizierbarkeit kann auch mittels einer Verknüpfung von derartigen Informationen oder anderem Zusatzwissen gegeben sein. Auf das Zustandekommen, die Form oder die Verkörperung der Informationen kommt es nicht an (auch Fotos, Video- oder Tonaufnahmen können personenbezogene Daten enthalten).
Verarbeiten (Art. 4 Nr. 2 DSGVO)
Verarbeiten ist jeder Vorgang, bei dem mit personenbezogenen Daten umgegangen wird, gleich ob mit oder ohne Hilfe automatisierter (das heißt technikgestützter) Verfahren. Dies umfasst insbesondere das Erheben (das heißt die Beschaffung), das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, die Verbreitung oder sonstige Bereitstellung, den Abgleich, die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung von personenbezogenen Daten sowie die Änderung einer Ziel- oder Zweckbestimmung, die einer Datenverarbeitung ursprünglich zugrunde gelegt wurde.
Auftragsverarbeiter (Art. 4 Nr. 8 DSGVO)
Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen, insbesondere gemäß dessen Weisungen, verarbeitet (zum Beispiel ein IT-Dienstleister). Im datenschutzrechtlichen Sinne ist ein Auftragsverarbeiter insbesondere kein Dritter.
Einwilligung (Art. 4 Nr. 11 DSGVO)
Einwilligung der betroffenen Person bezeichnet jede freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.